So komprimierst du ein Bild
- Bilder hinzufügen. Ziehe JPEG-, PNG-, WebP-, AVIF- oder GIF-Dateien per Drag-and-drop auf den Ablagebereich, klicke zum Durchsuchen oder füge sie aus der Zwischenablage ein. Mische Formate beliebig: Jede Datei wird einzeln verarbeitet.
- Ausgabeformat wählen. Lass es auf Gleiches Format, um ohne Typänderung neu zu komprimieren, oder wähle JPEG, PNG, WebP oder AVIF zum Konvertieren. WebP und AVIF erzeugen die kleinsten Dateien für Fotos.
- Qualität einstellen (und bei Bedarf skalieren). Nutze den Qualitätsregler — rund 75 passt für die meisten Fotos — oder die verlustfreie Stufe für PNG. Optional kannst du nach Prozent oder exakten Pixeln skalieren, um noch mehr zu sparen.
- Ergebnisse herunterladen. Speichere Bilder einzeln oder lade alles als ZIP herunter. Jede Datei zeigt ihre ursprüngliche Größe, die neue Größe und den prozentualen Gewinn an, sodass du nachjustieren und es erneut versuchen kannst.
Warum Bilder komprimieren und konvertieren?
Bilder sind der mit Abstand schwerste Bestandteil der meisten Webseiten, E-Mails und geteilten Ordner. Eine moderne Handykamera kann Fotos von 4–12 MB erzeugen, und als PNG gespeicherte Screenshots können überraschend groß ausfallen. Übergroße Bilder verlangsamen Webseiten, sprengen die Größenlimits von E-Mail-Anhängen, füllen den Cloud-Speicher und verbrauchen mobiles Datenvolumen. Sie zu komprimieren bewahrt das Detail, das dir wirklich wichtig ist, und verringert gleichzeitig die Dateigröße drastisch — je nach gewähltem Format oft um 60–90 %.
Diese Seite ist die zentrale Anlaufstelle für jedes Bildformat. Da sie vollständig auf deinem Gerät läuft, ist sie auch der private Weg dafür. Herkömmliche Online-Kompressoren laden deine Fotos auf einen entfernten Server hoch, verarbeiten sie dort und schicken sie zurück. Hier wird jedes Bild in den Arbeitsspeicher eingelesen, mit einem WebAssembly-Codec neu kodiert und dir direkt zurückgegeben. Deine Fotos wandern nie über ein Netzwerk, was bei persönlichen Fotos, Scans von Ausweisdokumenten, Verträgen und allem anderen wichtig ist, das du lieber nicht dem Server eines Fremden anvertraust.
Verlustbehaftet versus verlustfrei: der zentrale Kompromiss
Jedes Bildformat fällt in eines von zwei Lagern. Die verlustbehafteteKomprimierung — verwendet von JPEG und den Standardmodi von WebP und AVIF — verwirft dauerhaft die Details, die das menschliche Auge am wenigsten vermissen dürfte, und erzielt so derart große Einsparungen. Der Qualitätsregler steuert, wie aggressiv das geschieht: Höhere Werte bewahren mehr Detail und erzeugen größere Dateien, während niedrigere Werte mehr Platz sparen, aber sichtbare „Artefakte“ wie Blockbildung oder Lichthöfe an Kanten hervorrufen können. Die verlustfreie Komprimierung — verwendet von PNG und GIF sowie als optionaler Modus von WebP — schreibt die Datei effizienter neu, ohne ein einziges Pixel zu verwerfen, sodass das Bild beim Dekodieren Byte für Byte identisch ist. Der Haken ist, dass die verlustfreien Einsparungen weitaus bescheidener ausfallen.
Die praktische Regel: Verwende verlustbehaftete Formate für Fotografien und realistische Bilder, bei denen eine Qualität von 70–80 vom Original meist nicht zu unterscheiden ist, und verwende verlustfreie Formate für Grafiken, Logos, Screenshots und alles mit scharfen Kanten oder Text, wo verlustbehaftete Artefakte deutlich auffallen. Denke daran, dass die verlustbehaftete Komprimierung kumulativ ist — arbeite stets von deinem Master in höchster Qualität aus, statt eine bereits komprimierte Kopie erneut zu speichern.
Das richtige Format wählen
Die Wahl des Formats ist genauso wichtig wie die Qualitätseinstellung. Als kurze Orientierung: JPEG ist die universelle Wahl für Fotos ohne Transparenz; PNG ist am besten für flache Grafiken, Screenshots und alles, das einen transparenten Hintergrund braucht; WebP erzeugt in der Regel Dateien, die 25–35 % kleiner als JPEG sind, und unterstützt zugleich Transparenz und Animation; AVIF ist das neueste und für Fotografien meist das kleinste von allen, allerdings um den Preis langsamerer Kodierung; und GIF ist ein altes Animationsformat, das fast immer von einer Konvertierung zu WebP oder Video übertroffen wird. Die maßgebliche Übersicht darüber, wie sich jedes Format in Browsern verhält, findest du in MDNs Leitfaden zu Bilddateitypen und -formaten.
Wenn du bereits weißt, mit welchem Format du arbeitest, bieten dir die dedizierten Tools die relevantesten Steuerelemente und Erklärungen: der JPEG-Kompressor für Fotos, der PNG-Kompressor für verlustfreie Grafiken, die WebP- und AVIF-Tools für die kleinsten modernen Dateien und der GIF-Kompressor für Animationen. Um einen Stapel Dateien von einem Format in ein anderes zu überführen, nutze den Bildkonverter; um die Pixelabmessungen zu ändern, greife zum Bildgrößenänderer.
Praktische Tipps für die besten Ergebnisse
- Skaliere vor dem Komprimieren. Wenn ein Bild ohnehin nur 1200 px breit angezeigt wird, verschwendet ein Original mit 6000 px den größten Teil der Datei. Das Herunterskalieren spart in der Regel mehr, als es der Qualitätsregler je könnte.
- Passe das Format an den Inhalt an. Fotos gehören in JPEG, WebP oder AVIF; Logos, Symbole und Screenshots bleiben als PNG schärfer und kleiner. Ein PNG-Foto zu WebP zu konvertieren, kann es um eine Größenordnung verkleinern.
- Bewahre eine Master-Kopie auf. Da sich die verlustbehaftete Neukodierung aufsummiert, komprimiere immer von deinem Original aus und nicht von einer Datei, die du zuvor exportiert hast.
- Vergleiche, bevor du dich festlegst.Probiere zuerst „Ausgewogen“, führe es dann erneut mit „Am kleinsten“ aus und prüfe, ob du den Unterschied bei der Größe erkennen kannst, in der du das Bild tatsächlich anzeigen wirst.
- Fasse ähnliche Bilder zusammen. Fotos derselben Kamera oder Screenshots desselben Bildschirms sehen mit einer gemeinsamen Einstellung meist hervorragend aus, sodass du sie in einem einzigen Durchgang verarbeiten kannst.